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Samstag, 13. April 2013
Montag, 1. April 2013
Shangrila
Paradise Park.
Eintritt 15 Euro.
1933 schrieb der
englische Schriftsteller James Hilton einen Roman, mit dem Titel
„Lost Horizon – Der verlorene Horizont“. Die fiktive Handlung
dreht sich darin um einen zusammengewürfelten Haufen aus Engländern
und Amerikanern, die während eines Aufstandes aus dem von den
Engländern besetzten Indien fliehen müssen. Ihr dabei verwendetes
Flugzeug gerät in Turbulenzen und muss notlanden. Irgendwo im
Himalaya. Auf wundersame Weise gelangen die Überlebenden in ein
verborgenes, paradiesisches Tal, welches utopisch gut von einem
Lamakloster regiert wird. Die darin lebenden Mönche, zumeist
Europäer, erwarten die Apokalypse und horten nebenbei das gesamte
Wissen der Welt. Als Zusatzbonus altern sie in diesem Tal nur sehr
langsam und haben daher genügend Zeit ihre, aus dem Westen
mitgebrachten, Annehmlichkeiten beim Studium der ewigen Weisheit zu
genießen.
Donnerstag, 21. März 2013
Der Schatten
Über
das Schreiben.
Ich
werde verfolgt. Dessen bin ich mir sicher. Was ist ein Reisender ohne
jemand der ihn verfolgt? Mein Verfolger erinnert mich an den Detektiv
Fix, der Phileas Fogg auf seiner Reise um die Erde verfolgte. In
Gedanke sehe ich wie er wie ein Spürhund durch die Erlebnisse
schnüffelt. Er gräbt, findet und sortiert seine Informationen um
sich daraus ein Bild zu machen. Mit jedem Puzzlestück kommt er
wieder einen Schritt näher. Er ist weit weg, aber er ist mir auf den
Fersen. Manchmal schneller, meist aber langsamer. Und doch gebe ich
ihm Nahrung, auf dass er nicht kraftlos auf der Strecke bleibt. Wer
will schon seinen eigenen Schatten verlieren wenn er sich einmal
daran gewöhnt hat.
Freitag, 22. Februar 2013
Auf der Mauer, auf der Lauer
Die
chinesische Mauer.
Mit affengleicher
Gewandtheit springt der alte Chinese auf einen Felsen, hat plötzlich
einen Stein von der Größe eines Fußballs in den Händen, und erhebt
diesen drohend in die Luft. Er hat nur ein paar einzelnen Zähne in
dem Mund, aus dem nun unverständliche Laute hervor gepresst werden.
Wild entschlossen sein Revier zu verteidigen, ist er nicht bereit
einen Meter zu weichen. Ihm gegenüber stehen zwei Franzosen und ein
Deutscher die nun verstehen was Mao Tse Tung einst mit dem Satz: „Nur
wer die große Mauer besteigt ist ein echter Mann“ wirklich sagen
wollte.
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