Dienstag, 31. Juli 2012
Fotogalerie: Uzbekistan
Durch anklicken der Slideshow gelangt man zu meinem Picasa-Webalbum und sieht dort die Fotos in höherer Auflösung.
Wo sind die Kamele?
Entlang der
Seidenstraße.
Buchara,
Samarkand, Khiva. Städtenamen bei denen man zugleich den Orient
denkt. An Geschichten aus 1001 Nacht. An Oasen inmitten von Wüsten
und an Kamelkarawanen, die auf den sandigen Handelswegen zwischen
diesen Städten verkehren. Nun liegt das beschriebene doch einige
Zeit zurück, doch vieles vergangene ist auf diesem Herzstück der
Seidenstraße noch immer erkennbar. Zwischen den Städten ist die
Natur wohl noch immer die gleiche und feilschende Händler sind
überall. Doch eines vermisse ich schmerzlichst: Die Kamele.
Freitag, 29. Juni 2012
Endstation Absurdistan
Ein Kampf gegen Windmühlen.
Die Sache mit der
Reiseroute. Karte betrachten, Punkte setzen und diese mit Linien
verbinden. Es könnte so einfach sein. Will man vom Iran auf dem
Landweg in die nördlichen Länder Zentralasien gelangen stehen einem
dabei nicht allzu viele Möglichkeiten zur Verfügung. Genau genommen ganze
zwei. Die erste wäre durch das, in dieser Region, nicht gerade als
sicher geltende Afghanistan. Die zweite, wenn man die Landkarte
betrachtet auch logischste Variante, ist der Weg durch Turkmenistan.
Doch entscheidet man sich, wie wir, für diesen Weg kann es passieren
dass man sich mit Problemen konfrontiert sieht die man so nicht
vorhergesehen hat und manchmal auch nicht ganz begreifen kann.
Fotogalerie: Iran
Durch anklicken der Slideshow gelangt man zu meinem Picasa-Webalbum und sieht dort die Fotos in höherer Auflösung.
Do you like Iran?
Ein Resümee.
Die Iraner sind die Könige des
Smalltalks. Keineswegs schüchtern und dazu unglaublich neugierig.
Unmöglich auszuweichen. Vor allem wenn man wie ich blonde Haare hat.
Ich könnte ebenso eine 3-Meter hohe, blickende Leuchtreklame mit der
Aufschrift „Tourist“ an meinem Rucksack installieren. Es wäre
kein Unterschied. Ich weis nicht wie oft täglich ein Iraner, schon
von weiten winkend, grinsend angelaufen kommt um stolz seine
Englischkenntnisse zu präsentieren. Die Reihenfolge der Frage ist
meist die selbe: What´s your name?, Where are you from?, How old are
you?, Are you married? Dieser Frage folgen, meist verständnislos:
Why are you not married?, Why you don´t have children? Kann sein
dass vor lauter Aufregung manchmal etwas vergessen wird, doch eine
Frage ist so sicher wie ein mehrstimmiges „Allah“ in einer
Moschee. Ein Gespräch ohne diese Frage wäre im Iran einfach
unvollständig. Sobald der Gesprächspartner dazu kommt sie endlich
zu stellen versucht er, um deren Wichtigkeit zu unterstreichen, ein
ernstes Gesicht aufzusetzen. Die Frage aller Fragen: „Do you like
Iran?“
Montag, 11. Juni 2012
Ausgehorcht. Kamran, der Verrückte.
Von Couch zu
Couch durch den Iran. Teil 1
Eines vorweg: aus
den in der Geschichte folgenden Gründen wurden Namen und Orte
geändert oder unkenntlich gemacht...
Die Iranische
Regierung zensiert das Netz. Facebook, geblockt. YouTube, geblockt.
Alle Seiten großer ausländischer Medienunternehmen, geblockt.
Jegliche Blogseiten, geblockt. (Man verzeihe das Wortspiel) Das
Couchsurfing Portal, bester Freund aller Reisender mit knappem
Budget, mehr oder weniger geblockt. Ein Problem das aber nur in
Internetcafés besteht. Auf allen privaten Rechner sind Programme
installiert die die Verbindung zu Servern in den USA, in Deutschland
oder auch in der Antarktis umleiten und so den freien, unzensierten
Internetzugang gewährleisten.
Durchgeplant. Aftab, der Rastlose.
Von Couch zu Couch durch den Iran. Teil
2
Eine gänzliche
andere Couchgeschichte als in der Wüstenstadt erlebten wir in
Isfahan, der wohl grünsten Stadt des Iran. Nun ist der Iran im
Gegensatz zur westlichen Vorstellung ein sehr grünes Land, doch
Isfahan ist ein Nummer für sich. Ein breiter Fluss durchschneidet
die Stadt, 7 architektonisch sehr verschieden Brücken verbinden sie
wieder. Links und rechts am Ufer gesäumt von weitläufigen
Parkanlagen. Das Zentrum der Stadt bildet der unter dem
Weltkulturerbe stehende Imam Platz. Ein von Mauern und Arkaden
verbundesnes Gebilde, bestehend aus 3 Moscheen und dem ehemaligen
Palast des Schahs. Der Platz innerhalb der Mauern diente einst dem
Schah, vom Palast aus, Polo Wettkämpfe zu beobachten. Heute
flanieren hier Ortsansässige und Touristen zwischen Grünflächen,
Fruchtbäumen und Brunnenanlagen. Diesen zu besuchen wurde uns von
unserem dortigen Couchhost, Aftab vorerst mehr oder weniger verboten.
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